Wirf einen Schatten

Joseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den Sechzigerjahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis‘ ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie – sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.

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Ein unglücklicher Tod

Nach einem internen Ermittlungsverfahren hätte man DC Smith bei der Polizei von Norfolk gern in Rente geschickt. Zu alt, zu eigensinnig, zu charakterstark befand man, doch Smith lebt für seinen Beruf und schert sich wenig darum, was seine Vorgesetzten gern hätten. Er bekommt einen Routinefall zugeteilt – der Unfalltod eines Siebzehnjährigen -, doch was sich da vor Smith eröffnet, ist nichts weniger als die Frage nach Recht oder Gerechtigkeit.

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Über vier Leben

„Etwas ist falsch. Bloß habe ich keine Ahnung, was.“Auf der Suche nach dem Ursprung ihres diffusen Gefühls, nirgends dazuzugehören, blickt Mirabell in ihre Familiengeschichte. Doch statt Antworten findet sie nur ein Geflecht aus Leerstellen und Halbwahrheiten, weitergegeben wie in einem endlosen Stille-Post-Spiel: Eine Urgroßmutter, die verschwand. Eine Großmutter, die nicht mehr leben wollte. Eine Mutter, die schweigt. Wie nähert man sich einer so lückenhaften Vergangenheit an? Je mehr Brüche Mirabell aufspürt, umso deutlicher ahnt sie, dass das Ungesagte bis heute fortwirkt – und dass sie ihre eigene Geschichte selbst schreiben muss.Ein kluger, feinfühliger Roman über vier Frauen, deren Leben über Jahrzehnte miteinander verwoben sind – und über die Frage, ob wir Wahrheit wirklich erinnern oder vielleicht erfinden müssen, um leben zu können.

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Breakup Season

Maggies Leben wirkt perfekt: ein Superstar als Ehemann, eine Villa in Hollywood, ein Stylist auf Abruf. Doch dafür hat sie ihre eigenen Träume aufgegeben. Annie versucht, schwanger zu werden – und hofft, dass ihre Beziehung dem Druck standhält. Clara glaubt, sie und Ollie seien glücklich, bis eine SMS ihr Vertrauen in ihn erschüttert. Sie alle hoffen, bei einem gemeinsam Urlaub in Cape Cod Abstand zu gewinnen: Strand, Drinks, lange Abende. Bis die Gespräche kippen, Geheimnisse ans Licht kommen und jemand sagt: »Es ist vorbei. Drei Paare glauben, ihr Leben im Griff zu haben – doch dann zeigt sich, wie brüchig Zukunftspläne wirklich sind.

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Bretonischer Glanz

Die Mittagssonne lässt die bunten Segel der Boote im Hafenbecken aufleuchten, als Kommissar Dupin sich auf der Terrasse des Amiral niederlässt. Gerade will er sich seinem tartare de boeuf widmen, als sein Handy klingelt: In Roscoff im hohen bretonischen Norden wurde eine junge Frau ermordet aufgefunden – ausgerechnet dort, wo gerade das berühmte Krimifestival stattfindet …

Umgehend macht sich der Kommissar zusammen mit seinen Inspektoren Riwal und Kadeg auf den Weg. In dem Hafenstädtchen, das für seine Zwiebeln weltbekannt ist, herrscht Ausnahmezustand: Inmitten des Festivaltrubels ziehen Mitarbeiter des lokalen Fährunternehmens wegen drohender Entlassungen durch die Straßen.

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Unter Tieren

Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker Gier bis zu raffiniert getarnter Korruption, von Klassenkampf bis zu blutigen und kostspieligen Kriegen reicht die ewig währende Geschichte, die Jelinek diesmal jedoch ganz aus der Sicht von Tieren erzählt. Immer verständnisloser, dafür mit wachsendem Sarkasmus betrachten Kühe, Schweine, Tauben, das Lamm Gottes oder auch der Für und Widder» uns Menschen dabei, wie wir konsequent an unserem selbst verschuldeten Unglück arbeiten – und am Ende ungebremst und fröhlich in die Apokalypse des Kapitalismus rasen. Denn klar ist in Unter Tieren: Die Welt ist aus den Fugen, und der Finanzmarkt wird es wohl nicht richten.

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Träume aus Feuer

Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der preußische König schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel zwischen Potsdam und Berlin, damit er im Geheimen in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte: rot wie ein Rubin. Schnell wird es eines der begehrtesten Luxusgüter Europas.Mitten im Barock geht Johannes Kunckel den Schritt von der Magie zur Chemie. Und schreibt damit Geschichte. Florian Illies erzählt diese nun auf seine unnachahmliche Weise neu – voll Atmosphäre, voller Einfühlung in die Vergangenheit, voller Poesie und Witz.»Florian Illies ist einer der ganz großen Erzähler, die es hierzulande gibt.

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Sunset Flip

Für Auggie Schnuck sieht die Zukunft so gut aus wie nie zuvor. Als Wrestler hat er fast alles erreicht. Mit Nadine, der Liebe seines Lebens, plant er ein gemeinsames Zuhause. Doch er traut seinem Glück nicht. Je besser es läuft, desto mehr verwandelt sich Auggie, der eigentlich zum Film will, in seine Figur ‚The Aug‘. Ein raffiniert erzählter Roman über Träume, die wahr werden und an den Rand von Verstand und Wirklichkeit führen, über Künstlichkeit, Kampf und Zärtlichkeit.

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Mit anderen Augen

Tilda Finch glaubt, sie sieht nicht richtig: Mit einem Mal ist ihr kleiner Finger verschwunden. Es folgen die Nase und das Ohr. Sie wird unsichtbar werden, sagt ihre Ärztin, doch das will Tilda auf keinen Fall zulassen. Schließlich hat sie eine Menge, wofür es sich lohnt, sichtbar zu bleiben: ihre wunderbaren Töchter, ein erfolgreiches Business und fantastische Freundinnen. Tilda nimmt all ihren Mut zusammen und beginnt, sich selbst mit anderen Augen zu sehen.

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Bakterien – die heimlichen Helden

Peter Wohlleben eröffnet uns eine aufregende Welt: das Verständnis für Organismen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, aber die Geschicke der Menschheit lenken. Sie sind nicht nur praktische Alltagshelfer – ohne Bakterien kein Joghurt, keine Salami und kein Sauerkraut – und wohnen auf der Haut, der Zunge oder im Darm, sondern in jeder unserer Körperzellen, wo sie uns nach ihren Bedürfnissen steuern. Der Autor zeigt, dass wir aus Bakterien gemacht sind und wie stark sie uns prägen, etwa durch die Produktion von Hormonen, die unsere Stimmungen beeinflussen. Er erklärt, wie sie uns bei der Bewältigung der Klimakrise unterstützen. Und dass wir mit ihnen kooperieren und Rücksicht auf sie nehmen sollten, damit es ihnen und uns gut geht.

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